Taping

 

Viele Schmerzpatienten, (Leistungs-) Sportler und Menschen mit Problemen im Bewegungsapparat haben Taping längst für sich entdeckt, da Taping eine sanfte Alternative zu Schmerzmitteln sein kann.

Wenn Sie unter akuten oder chronischen Schmerzen leiden und eine sanfte Alternative suchen, dann könnte Taping eventuell das richtige für Sie sein. Oder suchen Sie nach einer Trainingsunterstützung?

Taping sind selbstklebende Bänder (in verschiedenen Farben) die direkt auf die Haut geklebt werden. Ein wesentlicher Effekt, den man, wie einzelne Therapeuten berichten  damit erreichen kann, ist die Verminderung von Schmerzen. Wenn man weniger Schmerzen hat, kann man sich wieder besser bewegen, was wiederrum den Schmerz weiter reduziert.

Einsatzmöglichkeit und Behandlung:

  • Linderung von akuten und chronischen Schmerzen des Bewegungsapparates z.B. Handgelenk, Ellenbogen, Schulter, Knie, Sprunggelenk etc.
  • Regulation der Muskulatur; entspannend, anregend oder stärkend
  • Trainingsunterstützend
  • Vorbeugung
  • Verspannungen
  • Schwellungen, Blutergüsse und Ödeme
  • Durchblutungsverbesserung

Kontraindikation:

  • Das schlimmste was beim Taping passieren kann, ist das Auftreten von Hautreaktionen z.B. Jucken oder Allergische Reaktionen bei empfindlichen Hauttypen.
  • Schwere Gerinnungsstörungen durch Medikamente z.B. Marcumar oder auch teils erblich bedingt. Bitte vorher mit Ihrem Arzt abklären, ob die Anwendung von Taping für Sie in Frage kommt.
  • Offene Wunden

Nach der Behandlung

Die Tapes sind angenehm zu tragen und halten auch bei körperliche Anstrengung, beim Sport und unter der Dusche.

Taping, auch Aku-Taping oder Kinesio-Taping genannt, ist eine noch recht junge Methode ohne ausreichende wissenschaftliche Studien zur Beweisführung. Sie gewinnt aber immer mehr Anhänger, auch in Reha-Einrichtungen.
Geschilderte Anwendungsgebiete entstammen den Beobachtungen einzelner Therapeuten, nicht wissenschaftlichen Studien.